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Die Teilnehmerzahl bei Führungen ist aktuell auf 5 Personen begrenzt. Bitte informieren Sie sich hier über unsere weiteren Corona-Schutzmaßnahmen.

Führungen für Gruppen

Termine für Gruppenführungen können individuell vereinbart werden. Nutzen Sie dafür das Anmeldeformular oder rufen Sie uns an unter Tel. 02324 9247-111.

Hochofenreise

Dauer: 1 - 1,5 Stunden
Kosten: 35/ 45 Euro plus Eintritt
Teilnehmerzahl: maximal 25

Das Ruhrgebiet ist bekannt für seine Industriegeschichte, aber was wurde auf der Hütte genau gemacht? Wie wurde hier Eisen hergestellt? Wer hat hier früher gearbeitet? Beim Rundgang rund um den Hochofen gibt es Antworten. Abschließend fahren wir auf den Hochofen und überblicken das ehemalige Werksgelände.

Die ganze Hütte

Dauer: 2 Stunden
Kosten: 55 Euro plus Eintritt
Teilnehmerzahl: maximal 25

Die Henrichshütte hat mehr zu bieten als "nur" den ältesten Hochofen des Ruhrgebiets. Auf der Tour lernen Sie alle Aspekte des Industriedenkmals kennen - vom ältesten Gebäude bis hin zum kleinsten Gestein.

Das alte Bessemer Stahlwerk, der große Konverter und das Erzkabinett sind nur einige Stationen, die besucht werden.

Was ist Eisen, was ist Stahl?

Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 45 Euro plus Eintritt
Teilnehmerzahl: maximal 25

Technik für alle: Wer es ganz genau wissen möchte, ist hier richtig! Die Führung mit technischem Schwerpunkt gibt vertiefende Informationen über die Funktionsweise von Hochofen und Stahlwerk. Gemeinsames "Fachsimpeln" gehört natürlich dazu.

Grüne Hütte für Erwachsene

Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 45 Euro plus Eintritt
Teilnehmerzahl: maximal 25

Industriebrachen gehören zu den artenreichsten Grünflächen. Wie es dazu kommt und was die Besonderheiten der Industriebrache ausmacht, erfahren Sie bei einem Rundgang über das Gelände. Typische Pflanzen werden vorgestellt. Es geht um Boden, Wasser und Klima. Riechen und Fühlen schärfen die Sinne und das Verständnis.

Kolleginnen & Kollegen

Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 45 Euro plus Eintritt
Teilnehmerzahl: maximal 25

Beim Rundgang lernen Sie das Hüttenwerk aus unterschiedlichen Perspektiven kennen. War die Hütte wirklich eine reine Männerwelt? Welche Erfahrungen machten hier Frauen, welche Männer? Verschiedene Sichtweisen laden zum gemeinsamen Austausch ein.

Former-Lehre

Dauer: 2 Stunden
Kosten: 90 Euro plus Eintritt
Teilnehmerzahl: maximal 15

Das Ruhrgebiet ist bekannt für seine Industriegeschichte, aber was wurde auf der Hütte genau gemacht? Wie wurde hier Eisen hergestellt? Wer hat hier früher gearbeitet? Beim Rundgang rund um den Hochofen gibt es Antworten. Abschließend fahren wir auf den Hochofen und überblicken das ehemalige Werksgelände.

Schaugießen

Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 60 Euro plus Eintritt
Teilnehmerzahl: maximal 20

Formen, Schmelzen, Gießen, Putzen - die zentralen Schritte des Gießens können Sie auf der Henrichshütte hautnah erleben. Wenn die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf der Hütte flüssiges Metall gießen, schauen Sie aus sicherer Entfernung zu.

Besonderer Hinweis: Nur buchbar von April bis Oktober

Fremdsprachige Führungen

Derzeit sind neben deutschsprachigen auch Führungen in Englisch unter Tel. 02324 9247-111 buchbar. Für fremdsprachige Führungen wird ein Aufschlag von 12 Euro auf den Gruppenpreis erhoben.

Führungen für Senioren und Menschen mit eingeschränkter Mobilität

Hier finden Sie die Führungsangebote, die sich speziell an Senioren oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität richten.

Information und Anmeldung:
Börje Nolte - Diplompädagoge, freier Mitarbeiter
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Tel. 0211 6887483
E-Mail: info@boerje-nolte.de

Entdecken und Erinnern

Dauer: 1 Stunde
Kosten: 45 Euro plus Eintritt
Teilnehmerzahl: maximal 20

Der Besuch auf der Henrichshütte führt zurück in eine Zeit, als die Feuer an der Ruhr noch loderten. Bei einer Führung für Menschen mit eingeschränkter Mobilität auf dem Weg des Eisens erfahren die Teilnehmer Spannendes aus der Geschichte der Hütte und „begreifen“, wie im Hochofen Eisen erschmolzen wurde: Die Einsatzstoffe dürfen angefasst werden.

Die Wege auf dem Rundgang sind mit Rollstühlen und Gehhilfen befahrbar. Gerne gehen wir individuell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe ein. Bei einer Gruppe bis 20 Personen führt ein Museumspädagoge das Programm durch; ab 20 Teilnehmern bieten wir eine geteilte Führung mit zwei Museumspädagogen an.

Feuerarbeit

Dauer: 1 Stunde
Kosten: 50 Euro pro Museumspädagoge plus Fahrtkostenpauschale
Teilnehmerzahl: maximal 30

Bei diesem mobilen Programm aus dem LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen dreht sich alles ums „alte Eisen“. Unsere Museumspädagogen nehmen die Bewohner von Senioreneinrichtungen mit in eine Zeit, als das Bügeleisen noch auf dem Kohlenherd erwärmt, die Sahne mit der „flotten Lotte“ geschlagen wurde und der Hochofenabstich den Himmel über der Ruhr rot färbte. Anschaulich wird die Arbeit am Hochofen, wenn sich ein Freiwilliger aus der Runde in den „Silberling“, den feuerfester Schutzanzug der Gießer, traut. Objekte aus Industrie und Haushalt wecken Erinnerungen an die Arbeitswelt und den Alltag von einst: Koks als Brennstoff, Werkstücke aus Eisen, Backformen und eine Kaffeemühle machen die Runde und dürfen in die Hand genommen werden.

Nach Absprache bieten wir auch einen Besuch auf der Henrichshütte an. Wir begleiten Sie über das Gelände und zeigen Ihnen an einem originalen und authentischen Schauplatz viele Dinge rund ums Eisen.

Wichtiger Hinweis: Bei Gruppengrößen von bis zu 15 Teilnehmern führt ein Museumspädagoge das Programm durch. Bei mehr als 15 Teilnehmern besuchen wir die Einrichtung zu zweit. Maximal können 30 Personen teilnehmen.

Auf Schicht

Dauer: 1 Stunde
Kosten: 50 Euro plus Eintritt
Teilnehmerzahl: maximal 30

„Glück auf“, grüßte der Hüttenwerker seine Kumpel, wenn seine Schicht begann.

„Auf Schicht“ zu sein bedeutete, z. B. in einem der unterschiedlichen Bereiche der Henrichshütte (oder einer ähnlichen in der Schwerindustrie) bis zu 13 Stunden (bis 1974 waren es bis zu 16 Stunden), körperlich schwer zu arbeiten. Das Familienleben musste sich nach dem Schicht- und Arbeitsplan des Mannes richten, um seine wichtige Arbeitskraft zu erhalten.

Die Butterbrotdose (Blech) mit der „Schnitte“, die Thermoskanne mit dampfenden Kaffee, der „Ochsenkopf“-Brühwürfel, der Henkelmann, das karierte Handtuch und der prägnante Geruch der Lanolaseife und der Nierenwärmer sind Erinnerungshilfen und lassen Erlebnisse aus dieser Zeit wieder erwachen.

Das Wiedersehen und der Umgang mit den Gegenständen aus der eigenen „Hüttenzeit“ bieten Gesprächsanlass über eine lange und prägende Lebensphase.

Wichtiger Hinweis: Bei Gruppengrößen von bis zu 15 Teilnehmern führt ein Museumspädagoge das Programm durch. Bei mehr als 15 Teilnehmern besuchen wir die Einrichtung zu zweit. Maximal können 30 Personen teilnehmen.